Mehr tun als nötig
Wir engagieren uns seit vielen Jahren in den Bereichen Soziales, Kultur und Sport. Das ist uns sehr wichtig – denn so geben wir einen Teil unseres Erfolgs auch an jene Menschen zurück, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Das ist für uns eine echte Herzensangelegenheit. Ein ganz besonderes Projekt unterstützen wir seit 2010: Die Gehörlosenschule „Maseno School for the Deaf“, ein Projekt der Welthungerhilfe in Kenia.
Hoffnung auf ein besseres Leben
Schätzungen zufolge leben in Kenia 65.000 gehörlose Kinder und Jugendliche. Nur 20 Prozent von ihnen besuchen eine Schule. Das heißt: Nur jedes 5. Kind hat mit dem Zugang zu Bildung überhaupt die Chance auf ein später eigenständiges und finanziell einigermaßen unabhängiges Leben. Das ist nicht nur traurig, sondern aus unserer Sicht nicht hinnehmbar. Deshalb finanzieren wir das Projekt in Maseno, einem Ort östlich des Victoria Sees und knapp 400 Kilometer nordwestlich von der Hauptstadt Nairobi entfernt.
In der „Maseno School for the Deaf“ leben rund 200 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 4 und 20 Jahren. Es sind Kinder voller Hoffnung auf ein besseres Leben. Wichtigste Voraussetzung dafür: Sie lernen in der als Internat geführten Schule unter anderem die Gebärdensprache. Das befähigt sie, die Grundschulprüfung abzulegen. Aber mehr noch: Die gehörlosen Jugendlichen können anschließend eine weiterführende Schule besuchen und auch Dank unseres Engagements eine sehr praxisorientierte Ausbildung machen – etwa als Schreiner oder Schneider. Mit Schulabschluss und Ausbildung im Gepäck haben sie eine reelle Aussicht auf ein selbstbestimmtes Leben in einem Land, das kein staatliches Sozial- oder Gesundheitssystem kennt.
Unser Kooperationspartner, die Welthungerhilfe, ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand: Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristig angelegten Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden rund 6.600 Projekte in 70 Ländern mit 2,25 Milliarden Euro gefördert – für eine Welt ohne Hunger und Armut.

